Neu.Start.

Ich habe mich entschieden, diesen blog an diesem Punkt zu beenden, weil mich die Einstellungen von WordPress nerven und mir keinen Zugriff mehr auf meine Daten erlauben. Warum ich jetzt mit einem anderen Browser wieder einen Zugriff habe, weiss ich nicht.

Den blog führe ich ab sofort auf meinem eigenen Server hier weiter. Die Antworten zum Warum, Wieso, Weshalb finden Sie dort.

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Stein.Kunst.

Gestern habe ich wieder für den bekannten Künstler Daniel Nagel ein paar seiner Kunstwerke fotografiert. Stein auf Holz. Die Steine sind jeweils Sammlungen aus verschiedenen geografischen Regionen, pro Region also ein Kunstwerk. Sehr eindrucksvoll und — logisch — sehr schwer. Das soll aber nicht heissen, dass es »Schwere Kunst« ist.

Kunstwerke © 2019 by Daniel Nagel • ALLE FOTOS © 2019 BY JENS G.R. BENTHIEN

Hund.S/W.

Ab und an hat meine Nachbarin den Hund ihrer Tochter als Gast. Inzwischen bellt er nicht mehr bei jedem Geräusch, sondern geniesst den kleinen Garten.

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FOTO © 2019 BY JENS G.R. BENTHIEN

Warum ist er nicht sofort zu mir gekommen? Ganz einfach: er war an einer Leine, die grade bis zu seinem Platz reichte, sonst hätte er schon längst mit seiner feuchten Nase auf die Frontlinse meiner Kamera gestupst. Die Leine habe ich aus dem Foto retuschiert, weil das leuchtende Pink wirklich störend war.

Das Foto ist ein Ausschnitt, weil die Brennweite meines Objektivs nicht lang genug ist. Aber ganz ehrlich: Nur um einmal im Jahr einen Hund abzulichten, werde ich mir kein 200er kaufen, zumal ich noch ein 300er habe. Allerdings bin ich enorm »wechselfaul« geworden, weil mich der unweigerlich in das Gehäuse und auf den Sensor rieselnde Staub beim Objektivwechsel nervt. Ich habe schlicht und ergreifend keine Lust mehr, später die Glitzerpunkte aus den Fotos zu retuschieren.

Wilder.Wein.

Samstagmorgen war ich wieder draussen und habe gesehen, dass der wilde Wein von der Nachbarin in sechs Tagen schon wieder rund 20 cm gewachsen ist. Schade, dass sich die Trauben nicht voll entwickeln…

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FOTO © 2019 BY JENS G.R. BENTHIEN

Vögel.Chen.

Ja, ich weiss, ab und an hat jeder einen Dachschaden. Ich hatte heute so einen Anfall.

Nachdem ich meiner Digiknips wieder einmal einen doppelten Reset gegönnt hatte, habe ich meine individuellen Einstellungen wieder geladen und — endliche einmal — neue hinzugefügt: Auf der ersten Speicherkarte landen die RAW Dateien, auf der zweiten die JPEGs der gleichen Aufnahme. Ausserdem eine »Diese-Kamera-macht-fast-alles-automatisch« Einstellung. Bisher hatte mich der Firlefanz nicht interessiert, die Kamera kannte nur die Einstellung »M«. Die Position des Knopfes war schon fast verklebt, ich hatte noch nie etwas anderes ausprobiert — wozu auch…

Aber jetzt mal anders. Belichtung automatisch, Fokus automatisch mit 3D-Verfolgung, automatisch zwei Formate auf die Karten schreiben, ein Script zum Automatisieren der JPEG-Verkleinerungen für e-mail und iNet, und fertig war der Foto-Rentner.

Heute Nachmittag gleich ausprobiert. Mit Anti-Wackel-Dackel und selber zusammengestöpselten Programm (nein, keins der Programme, die bereits in der Kamera sind, so viel »Kreativität« muss sein). KLICK. Das Vögelchen kam nicht aus der Kamera, sondern in die Kamera! Fokus und Farben stimmen. So ein richtiges LaLa-Simpel-Bild.

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Und weil es so einfach war, gleich noch welche:

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Boa ey, geil, ich habe nicht lange gefackelt, gemessen und eingestellt, sondern nur den Auslöser quasi im Vorbeigehen gedrückt, so wie die Edelamateure und Möchtegernprofis das machen! Den Rest zeige ich lieber nicht, sonst disqualifiziere ich mich hier noch mit nicht zu überbietenden Peinlichkeiten…

Theoretisch könnte ich jetzt die Kamera verleihen, denn mit dem Programm kann jede Nase, die einen Zeigefinger krümmen kann, knipsen und auch noch Resultate bringen. Ich bleibe dann mal zu Hause, weil ich damit flüssiger als Wasser bin: überflüssig 😉