Vögel.Chen.

Ja, ich weiss, ab und an hat jeder einen Dachschaden. Ich hatte heute so einen Anfall.

Nachdem ich meiner Digiknips wieder einmal einen doppelten Reset gegönnt hatte, habe ich meine individuellen Einstellungen wieder geladen und — endliche einmal — neue hinzugefügt: Auf der ersten Speicherkarte landen die RAW Dateien, auf der zweiten die JPEGs der gleichen Aufnahme. Ausserdem eine »Diese-Kamera-macht-fast-alles-automatisch« Einstellung. Bisher hatte mich der Firlefanz nicht interessiert, die Kamera kannte nur die Einstellung »M«. Die Position des Knopfes war schon fast verklebt, ich hatte noch nie etwas anderes ausprobiert — wozu auch…

Aber jetzt mal anders. Belichtung automatisch, Fokus automatisch mit 3D-Verfolgung, automatisch zwei Formate auf die Karten schreiben, ein Script zum Automatisieren der JPEG-Verkleinerungen für e-mail und iNet, und fertig war der Foto-Rentner.

Heute Nachmittag gleich ausprobiert. Mit Anti-Wackel-Dackel und selber zusammengestöpselten Programm (nein, keins der Programme, die bereits in der Kamera sind, so viel »Kreativität« muss sein). KLICK. Das Vögelchen kam nicht aus der Kamera, sondern in die Kamera! Fokus und Farben stimmen. So ein richtiges LaLa-Simpel-Bild.

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Und weil es so einfach war, gleich noch welche:

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Boa ey, geil, ich habe nicht lange gefackelt, gemessen und eingestellt, sondern nur den Auslöser quasi im Vorbeigehen gedrückt, so wie die Edelamateure und Möchtegernprofis das machen! Den Rest zeige ich lieber nicht, sonst disqualifiziere ich mich hier noch mit nicht zu überbietenden Peinlichkeiten…

Theoretisch könnte ich jetzt die Kamera verleihen, denn mit dem Programm kann jede Nase, die einen Zeigefinger krümmen kann, knipsen und auch noch Resultate bringen. Ich bleibe dann mal zu Hause, weil ich damit flüssiger als Wasser bin: überflüssig 😉