Ende.Gelände.

Eigentlich wollte ich heute ein Gebäude ablichten, aber erstens war das Wetter zu bescheiden und zweitens war das Gebäude schief. Es war auf einer Seite abgesackt, weil die Pfahlgründung nicht gehalten hat.

So bin ich dann durch die Pampa einen kleinen Umweg gefahren, bis mir kurz hinter einem Deich ein Schild signalisierte: Ende der Strasse.

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Der Abzweig führte nicht weit, er endete auf einer Wiese hinter Stacheldraht. Schön depressiv, was? Aber es geht noch besser:

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FOTOS © 2019 BY JENS G.R. BENTHIEN

Huh? Wo ist der Unterschied? Ganz einfach: das erste Foto ist normal aufgenommen, das zweite mit einem Grauverlaufsfilter, der den oberen Bereich verdunkelt, um eine ebenmässigere Belichtung zu erreichen. Damit werden die eh schon grauen, schweren Wolken noch mehr betont, die Kontraste vermindert.

Klar, es gibt bessere Einsatzmöglichkeiten, aber für mich war es eine nette Spielerei weil ich eh alles dabei hatte.

Ganz pervers: Der Himmel ist schon seit Tagen derart zugezogen, aber es regnet nicht, der Boden bleibt trocken.

»Bonjour tristesse!« in Norddeutschland.

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