Zwischen.Zone.

Häh? Doch, steht da auf dem Schild. Ist Bürokraten-Deutsch. Niemand weiss, was genau das ist. Eigentlich soll es ein Nationalpark sein, aber er darf von 01. April bis zum 31. Juli nur auf den markierten Wegen betreten werden. Also was nun: Nationalpark oder nicht?

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Natürlich darf ein Zaun (bürokratisches Verschandelungs-Element) bis zum Horizont nicht fehlen.

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Ohne Verbotsschilder und Zäune wäre das Leben legerer, aber dann wäre es nicht Deutschland.

Sprachlich liegen die deutschen Bürokraten immer noch daneben, das stammt aus der Vorkriegszeit, die Gene sind drin. Als ich in den USA war, wurde ich immer wieder angesprochen, warum in Deutschland alles ‘VERBOTEN’ ist. Überall würden solche Schilder stehen. Ich habe dann geantwortet, dass das die Reste von Hitler sind… Die Amerikaner (und viele andere Völker) sind da netter im Umgang miteinander: ‘Please do not walk on the lawn’, ‘No trespassing’, etc. Also immer mit einer Bitte, nie im Blockwart-Befehlston. Das Witzige daran: Es funktioniert dort besser als in diesem Land. Achten Sie mal drauf: Wenn Sie ein Schild sehen mit dem Befehl ‘Parken verboten’, stehen dort garantiert diverse Autos, weil die Bürokratie ignoriert wird. 

Wie viel anders würde unsere Landschaft ohne Schilder aussehen:

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FOTOS © 2018 BY JENS G.R. BENTHIEN

Blick vom Wremer Deichvorland (ich stand mitten im Nationalpark!) Richtung Norden. Der kleine, weisse Nupsi am Horizont ist ein Leuchtturm – ich weiss nur nicht, welcher der vielen in der Wesermündung, denn normalerweise sind die Leuchttürme rot/weiss oder rot, aber nicht komplett weiss. Es sei denn, der Leuchtturm ‘Alte Weser’ hat einen neuen Anstrich erhalten.

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