Pol.Filter.

Eine Version mit Polfilter, um Reflexe zu beseitigen. Mit einem Uralt-Objektiv, dem Tamron 35-135 f=3.5-4.5 Adaptall T2 Macro. Liegt immer noch bei mir rum und kommt ab und an zum Einsatz, weil es auch ganz nah ran kommt.

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FOTO © 2018 BY JENS G.R. BENTHIEN

Die Schärfentiefe ist bei 18 cm Objektdistanz naturgegeben hauchdünn. Dann muss man überlegen, welchen Tod man sterben will: Hauptmotiv scharf oder die rechte Blattspitze. Keine Frage, wenn man eine saubere Bildwirkung erreichen will. Das Objektiv nutze ich nicht mehr, weil es ein sogenanntes Wander-Objektiv ist: Etwas Schräglage, und die Brennweite ändert sich, weil der Objektiv-Tubus des Schiebe-Zooms wandert, d.h. ausfährt.

Dazu kommt, dass der Tubus und somit der eingesetzte Filter sich dreht. Verstelle ich den Polfilter, verändert sich auch die Schärfe. Eine herbe Fummelei, aber ‘früher’ war das so. Angeblich ist das Objektiv absolut unterirdisch, was die Auflösung betrifft. Kann ich nicht behaupten, denn damit habe ich eine Serie Nachtaufnahmen gemacht, die an Schärfe nicht zu übertreffen waren. Optisch ist das Objektiv top, nur eben halt sehr umständlich in der Handhabung.

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