Dia.Film.

Samstag kamen die Filme aus dem Labor zurück. Einer davon war der Diafilm vom Basteltag.

Der Diafilm:

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Das Digitalfoto:

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Das bearbeitete Digitalfoto:

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FOTOS © 2018 BY JENS G.R. BENTHIEN

Die Ausschnitte und Aufnahmewinkel sind unterschiedlich. Der Diafilm erfordert keine Nachbearbeitung. Die Farben stimmen einfach auf den Punkt genau. Diafilm ist auf Tageslicht abgestimmt, ebenso wie die Blitzanlage – ‚a perfect match‘.

Ja, auch bei Digital kann ich ‚Flash‘ einstellen, aber das sieht – siehe oben – definitiv anders aus. Das Dia sieht für mich auf Anhieb perfekt aus. Offenbar kann der Diafilm die Farben besser erfassen: Die Bleilettern sehen nach Metall aus, ohne Warmton, und die rote Organza sieht etwas dunkler und satter aus (natürlich liegt sie auch etwas anders auf den Fotos). Das Schwarz des Untergrunds ist blauschwarz und nicht bräunlich, die Hammerschlag-Lackierung ist das richtige Maschinengrün.

Da ist immer noch ein grosser Unterschied zwischen Film und Digital. Ein Weissabgleich oder das Setzen eines Weisspunktes ist ganz offenbar noch nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn die Tonwerte der Farben effektiv nicht stimmen. Nun ja, Film hatte schliesslich viele Jahre länger Zeit, entwickelt zu werden, und offensichtlich schafft die ‚Chemie‘ es immer noch besser, die Farben präziser zu erfassen.

Das, was ich sehen wollte, sehe ich, und ich weiss jetzt, dass der Schärfekeil nicht so lag, wie ich es auf der Mattscheibe gesehen hatte (mit einer anderen Brille wäre das nicht passiert…). Also demnächst nochmal mit einem anderen Motiv.

Die anderen Filme werde ich nach und nach digitalisieren. Heute ist es schon zu spät, die Konzentration fehlt mir einfach dafür.

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