Druck.Format.

Der alte Mann ist jetzt ganz böse und zeigt ein Foto, das es mit einer modernen Digitalkamera nicht gäbe:

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FOTO © 2018 BY JENS G.R. BENTHIEN

Warum nicht? Ganz einfach: Ich hätte sie in dem Moment – morgens beim Laufen kurz nach Sonnenaufgang – wegen der Grösse und des Gewichts niemals bei mir gehabt. In diesem Fall hatte ich aber die Rollei 35S dabei und das Hallenbad meines Heimatortes im weichen Sonnenlicht des samtigen Morgens aufgenommen. Die dreidimensionale Wirkung durch das Licht ist einfach eindrucksvoll.

Nun ist das nichts Besonderes, im Gegenteil, es ist recht banal und sieht prima aus, schliesslich ist es ja auch verkleinert wie alle Bildchen im iNet, gell?

Nix da, das ist kein Argument. Film ist gut und hat Seele, und man kann damit wunderbar grosse Prints machen. In diesem Fall 120×80 cm. Hier ist die Druckdatei.

Datei downloaden, die Darstellungsgrösse im Bildbearbeitungsprogramm wie z.B. PhotoLine auf 32% stellen (bei einer Monitorauflösung von 96 dpi) und 4 Schritte zurück gehen – so sieht es an der Wand aus.

Morgen geht es wieder an die Küste. Die Rollei wird dabei sein. Nächste Woche kommen 3 Filme aus dem Labor zurück – ich freue mich drauf, weil da viele Fotos drauf sind, die es mit einer grösseren Kamera nicht gäbe…

Technische Daten:

Rollei 35S, Kodak Portra 160 (Negativfilm!), Belichtung +1EV (entspricht ASA 80), MEDIS Entfernungsmesser, C41 Entwicklung im Fachlabor, Digitalisierung @ 4.000 ppi @16/48bit im Nassverfahren, ganz wenig Retusche, vergrössert auf 120×80 cm, gespeichert als JPG mit der Qualität ‘Best’ und 95%, Farbprofil sRGB. Der reale Druck sieht noch besser aus als die Datei bei 32%, weil der Algorithmus des Druckers die Auflösung noch verbessert und andere Dinge ändert, die ich lieber nicht wissen will…

Die optische Leistung des Objektivs ist das A und O guter Fotos, und speziell das ZEISS/Rollei HFT Sonnar 2.8/40mm ist über alle Zweifel erhaben. 

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