Sun.Rise.

Gestern Nacht hatte ich gesehen, dass Nebel aufsteigen. Ergo würde die Nacht kalt und klar werden. Heute Morgen habe ich gesehen, dass der Himmel fast wolkenlos ist und bin dann gegen 6:00 los zum Standort, den ich schon lange im Blick hatte. Es hat sich gelohnt.

Die Sonne steht noch unter dem Horizont, das Licht erreicht nur die Wolken, der leichte Nebel hängt noch über dem Boden.

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6 Minuten später: Die Sonne kommt grade über den Horizont.

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Das obere Foto ist Digital, das untere Film, und zwar der Fuji Velvia 50 (alte Emulsion), aufgenommen mit der Plaubel 69W proshift auf einem Stativ, Objektiv um 10 mm nach oben verschoben. Film erfasst den Lichtabfall am Himmel besser, was sicher auch an dem erheblich grösseren Aufnahmewinkel liegt. Und nein, ich habe den Center Filter nicht vergessen. Der Velvia hat nur einen Tonwertumfang von 4 bis 5 EV, dafür ist er aber im Bereich der Lichter präziser als ein Sensor (richtige Belichtung vorausgesetzt).

Das obere musste ich nachbearbeiten, das untere habe ich nur digitalisiert und verkleinert. Digital ist die Stimmung etwas blass, weil es so etwas wie einen Weissabgleich gibt, der automatisch (oder nach technischen Daten) gemacht wird. Film ist lebendiger und bringt die Stimmung vor Ort wesentlich besser rüber. Wenn ich es schaffe, werde ich noch eine Aufnahme mit einem Kodak Portra 160 machen, um die drei Medien zu vergleichen…

Die Farben bekommen Leben – man muss sehr schnell sein, weil sich der vertikale Winkel sehr schnell ändert.

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Statt einer Totalen mal näher ran – auch spannend.

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FOTOS © 2017 BY JENS G.R. BENTHIEN

Ich war heute Morgen mit 2 Kameras unterwegs. Mal schauen, wie die 2 (!) Aufnahmen mit der anderen geworden sind. [Update habe ich oben eingefügt] Für mehr Aufnahmen hatte ich leider keine Zeit… Diese Aufnahmen wurden ohne Stativ gemacht, weil die zweite Kamera auf dem Stativ montiert war und ich immer darum herum laufen musste.

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