Sicht.Weise.

Weil mal wieder Stau ohne Ende auf der Autobahn war, hatte ich beschlossen, mit dem Metronom zu fahren. In ⅓ der Zeit ans Ziel hat was. Da ich dann noch knapp 2 Stunden Zeit haben würde, habe ich mir gesagt: OK, Du spielst jetzt Tourist und knipst einfach drauflos. Nein – nicht mit dem Smartphone, so etwas habe ich nicht. Einfach nur zwanglos, es darf gern schief sein. Mal sehen, ob ich das kann.

Am Start-Bahnhof habe ich dann einen Mit-Singer getroffen.  Der wollte auch noch durch die Stadt schlendern. Er fragte mich, ob er sich mir anschliessen könne – klar doch, gehen wir zusammen.

Er war begeistert, sagte, dass das so eine Art Urlaubstag für ihn sei, weil er durch mich Dinge zu sehen bekam, die er noch nie vorher gesehen hat. Ein Fotograf geht eben mit ganz anderem Blick durch die Welt…

Also so richtig schief wurde nichts, da läuft wohl immer ein Algorithmus im Hinterkopf ab, aber spannend war es allemal, zumal ich in der Menge der echten Touristen nicht weiter aufgefallen bin.

Bremen Hauptbahnhof

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Ein Tabakladen im Hauptbahnhof

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Ausblicke nach oben

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Die obligatorische Bahnhofsuhr

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Geschäfte in der Strasse zum Bahnhof

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OPEN – Hinweis in einer Bratwurstbude

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Die Wall-Anlagen mit Bremer Flagge in Form eines Blumenbeetes

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Gut, dass da niemand das Werder-Logo in den Rasen geschnitten hat…

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Kunstausstellung im Swissotel mit archaischen Holzfiguren in Übergrösse

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Bombastisch: Körbchengrösse Doppel D oder mehr…

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Naja, das ist zwar Kunst, aber nicht unbedingt was für mich

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Die Mühle am Wall

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Noch viel mehr (muchos más)

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Bronzefigur eines berühmten Mannes – Wilhelm Kaisen – in den Wallanlagen

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Mit Blick auf seine symbolischen Häuser

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Ganz neu: Markthalle Acht. Muss man nicht gesehen haben. Möchtegern auf schlicht, einfach und alt getrimmt, wirkt jedoch sehr primitiv. Hat absolut kein Flair eine Marktes, zumal dort nur Fressbuden ohne Ketten-Bindung zu finden sind. Das gleiche ‚food‘, nur anders verpackt.

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Der Auftritt eines Chors – das mussten wir uns als Sänger doch mal ansehen

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Grosse Erwartungshaltung, die Spannung steigt

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Banale Szene mit 80er Jahre Architektur vor dem Justiz-Bollwerk der Stadt

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Hochsicherheitstrakt im Innenbereich – früher war das mal abschreckend

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Kennt kaum jemand: Den Paula-Modersohn-Becker-Steg in den Wall-Anlagen neben der Kunsthalle

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ALLE FOTOS © 2017 BY JENS G.R. BENTHIEN

Das waren 90 Minuten als Tourist verkleidet. Einfach mal was Anderes. Anschliessend haben wir uns 2 Stunden in der ‚Capella della Musica‘ heiser gesungen… Click!

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