Werk.Zeug.

Grosses Licht (ein einziges Licht: Softbox ganz nah dran), schwarze Box, Silberreflektor. Einmal richtig die Belichtung gemessen und fertig.

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FOTO © 2017 BY JENS G.R. BENTHIEN

Sieht einfach aus, ist es auch, wenn man weiss, was man macht. Einziges Problem ist die Schärfentiefe. Hier f=11, f=16 wäre noch besser gewesen, aber mir kam es auf die Lichter und Details sowie die eingeschlagenen Grössen an, deshalb ist der Flugrost eher von marginaler Bedeutung. Obwohl es knackig ist, ist es ‚leises‘ Licht, wie ich es nenne, weil der Tonwertumfang gross ist. Nachbearbeitung minimal um Unebenheiten im Untergrund zu retuschieren, eine kleine Änderung an den Kurven (leichtes anheben der Mitteltöne), fertig. Da ist Dimensionalität drin – die Staffelung der Objekte ist dreidimensional.

Metall und glänzende Oberflächen… Hohlkehle nach hinten hochgezogen, links und rechts schwarze Abschatter, Softbox von hinten oben ca. 30° nach vorn geneigt, von vorn unterhalb des Objektivs einen Silberreflektor (Einfallswinkel = Ausfallswinkel), der nicht 100%ig korrekt gekippt sein muss, weil er – leicht knitterig wie er ist – brutal streut. Aber nicht, weil seine Oberfläche streute, sondern weil er weiches Licht reflektiert. Fragt sich nur, woher das Licht aus der Softbox kommt – Stichwort ‚feathering‘ – das sollte man schon wissen oder noch besser: sehen… An der 8ter-Nuss in der Mitte sieht man den hellen Streifen besonders schön – das bringt Leben in die Details.

Und jetzt das gleiche nochmal mit Chrom… ja, wird irgendwann kommen.

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