Irritationen.Props.

Wenn ich die Galerien diverser Fotostudios ansehe, stutze ich in den meisten Fällen und wundere mich. Abgesehen davon, dass die Skalierung einer Browser-Engine nicht 100% sauber ist und somit leichte Unschärfen auftreten, haben sehr viele Fotos nur eine hauchdünne Schärfentiefe. Ein Auge ist noch scharf, das andere, meist das hintere, ist schon in der Unschärfe.

Wie kann das sein? Ist das eine Mode-Erscheinung, oder fehlt einfach das Licht, sodass mit weit aufgerissener Blende gearbeitet werden muss, oder macht es den Menschen Spass, auf unscharfe Portraits zu schauen? Oder – ganz schlimm – haben sich die Menschen schon so sehr an lausige Aufnahmequalität gewöhnt?

Ich weiss es wirklich nicht.

In der Werkstatt bin ich wieder etwas weiter. Der Hintergrund ist fast fertig. Die Stative und die Traverse sind da. Höhe 2,90 Meter, Breite 2,50 Meter, Länge 5,00 Meter. Warum keinen Standard mit 3 Meter Breite? Ganz einfach: Das wird ein Transportproblem werden, wenn ich mit dem Hintergrund zum Kunden fahre. 2,50 Meter passen mit etwas Drücken noch in das Auto, längere Teile würden hinten raushängen und müssten mit einem roten Fähnchen versehen werden. Im kalten Winter ist das nicht sonderlich prickelnd.

Die ersten ‚Props‘ sind da. Organza in rot, Metallic-Stoffe in silber und blau. Dazu Gaze-Stoffe in weiss, kleine Deko-Teile. Jetzt suche ich noch ein paar Hüte, soll heissen: Ich werde über die Flohmärkte streifen.

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